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Teil 6: Fluoride in Zahnputzmitteln (Teil 1)

Fluorid in einer der vier gängigen Varianten (Natriumfluorid, Zinnfluorid, Natriummonofluorphosphat, Aminfluorid) ist der Wirkstoff in Zahnputzmitteln, der eine kariesprotektive Wirkung entwickelt. Erkannt hat man das dadurch, dass in Regionen mit sehr hoher Fluoridkonzentration im Trinkwasser die Kariesanfälligkeit der Einwohner deutlich geringer war.

Fluorid wirkt auf zwei Wegen bei der Prophylaxe: Einmal durch Einbau des Fluoridions in die Zahnhartsubstanz bei der Bildung der Zähne im Kindesalter, wodurch die Hartsubstanz deutlich säureresistenter wird. Diese endogene Fluoridierung geht nur auf dem Wege der Aufnahme mit Nahrungsmitteln, Wasser und Fluoridtabletten, die die Kinder- und Zahnärzte verschreiben können. Der zweite Weg ist die direkte Wirkung des Fluoridions bei der Remineralisation der Hartsubstanz nach dem Zähneputzen. Durch die Anwesenheit des Fluorids wird die durch Säuren bedingte Demineralisation schon im sauren pH-Bereich in eine Remineralisation umgewandelt. Kalziumphosphat wird nicht mehr aus dem Zahn herausgelöst, sondern wieder eingelagert. Ohne Fluoride wird dieser »Umkehrpunkt« erst im neutralen pH-Bereich erzielt.

Diese Kenntnisse führten dazu, dass die Zahnärzte Empfehlungen für die Anwendung von Fluorid geben, nach denen der Gesetzgeber Richtlinien festgelegt hat, über die Dosierung bei der Anwendung von Fluoriden in Zahnputzmitteln. Die obere Grenze für die Zugabe von Fluoriden liegt bei 1.400 ppm (parts per million) für die Heranwachsenden und Erwachsenen und bei 800 ppm für Kinder. Der Zeitpunkt des Wechselns der Dosierung wird vorgegeben durch den Zahndurchbruch der bleibenden Zähne. Dieser beginnt mit dem sechsten Lebensjahr. Wenn die »neuen« Zähne in die Mundhöhle hineinwachsen, sind sie leider stärker anfällig gegen Kariesattacken als im Erwachsenenalter. Diese Reifung (Aushärtung) der Zahnoberflächen erfolgt durch Einlagerung von Fluoriden von außen (durch Zahnputzmittel und Fluoridgeleé).

Daher gilt die Regel: Ab dem ersten bleibenden Zahn, das ist oftmals der erste große Backenzahn, für den kein Milchzahn herausfällt, Erwachsenenzahnpasta oder besser DENTTABS® benutzen.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass die kariesvorbeugenden Fluoride in einigen herkömmlichen Zahnpasten nicht lange wirksam bleiben: Ihr Anteil kann bereits nach vier Monaten ab Produktion um bis zu ein Viertel reduziert sein. Das liegt an den chemischen Reaktionen, die Fluoride in einem feuchten Umfeld - hier der Paste - mit den anderen Chemikalien eingehen. Es ist uns durch die neue Art der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe gelungen, diese wichtigen Fluoride dauerhaft in den Zahnputz-Tabletten zur Verfügung zu halten - so sicher wie in einem Safe: Wir nennen das: FLUOR SAFE®!

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